ich weiß nicht so recht, was ich sagen soll. im april 2019 habe ich darum gebeten, den binärgenderismus bei der DB etwas einzudämmen. darauf kam keine antwort, deswegen habe ich’s mehrmals versucht. siehe da heute (februar 2020) kam endlich antwort!

Hallo Dr. Hannah Mio ***, vielen Dank für Ihre E-Mail in der Sie uns über Ihre Namensänderung informiert haben. Ihren Namen haben wir bereits in unserem System geändert. Derzeit ist es uns leider noch nicht möglich, das Geschlecht Divers auch als Anrede auszuwählen. Hier arbeiten wir jedoch bereits an der Entwicklung einer systemischen Lösung. Diese wird jedoch noch ein wenig Zeit in Anspruch nehmen. Bis zur Klärung bitten wir Sie uns mitzuteilen, ob wir Sie zukünftig als Frau oder Herr anreden dürfen. Wenn Sie Fragen zu diesem Schreiben haben oder weitere Informationen wünschen, erreichen Sie uns per E-Mail unter bahncard-service@bahn.de oder telefonisch montags bis freitags von 7:00 Uhr bis 21:00 Uhr und samstags von 9:00 Uhr bis 18:00 Uhr unter der Rufnummer 0180 6 340035*. Mit freundlichen Grüßen Ihr Team vom BahnCard-Service

ok……………..

der *genderwahn* geht um…….. und ich liege abermals vor lauter genderwahn lachend am boden.

na sowas doofes auch, das system ist schuld. ich verstehe nicht, warum ich jetzt noch auswählen darf, auf welche weise ich falsch angeschrieben werden möchte. danke!

bahncard-service schreibt, sie arbeiten an systemischen lösung dafür, “das geschlecht divers auch als anrede auszuwählen”. davon war nicht die rede in meiner email. meine bitte ist es, mit vollem namen ohne anrede angesprochen zu werden. nicht als divers.

ich frage mich, wie das wohl zu verwirklichen wäre? “sehr geehrtes divers espenlaub” fände ich persönlich sehr witzig, aber die meisten personen wären damit sicherlich nicht ok.

da die systemische lösung, wie der bahncard-service oben schreibt, noch einige zeit in anspruch nehmen wird, schlage ich vor, bis zur klärung alle kundïnnen mit “guten tag” und vollem namen anzuschreiben. das fände ich inklusiv, weil so alle kundïnnen von vornherein als personen behandelt würden. andersherum könnte es als diskriminierung aufgrund von geschlechts- und_oder anredenzugehörigkeit gewertet werden. und das möchte keine person wirklich (hoffe ich doch?).