knallhart scheinst Du Dir keine gedanken zu machtspielen zu vermachen. machtlos Dein gemächt, schmachtlos Dein schmarrn. leuchten sollst Du den lieben langen tag sowie die liebe lange nacht. hineingezogen hat es Dich aus gutmütigkeit, purer, guter mütigkeit ins gemach des schreckens, wo wahr wird wovon Du niemals auch nur träumen mögest, denn so fern und absurd und nah und hautreal kann es sein, wenn funken sich sprühen, spraydosen sich gegenseitig einfärben, mülltonnen den walzer tanzen.

freudig und kraftvoll und tief_innen genießend, was passiert, was wohl passieren mag, nicht aushaltend die schmach des wartens im zimmer des zahnfeearztes, wo geschwind unter den rock gefasst und nichts ergriffen, da hoden fehlen wo sie doch sein sollten, aber gut, naja, so geht es auch: gurke heraus, leicht geschält und rein in die salatschüssel damit, etwas kräuterdressing hinzu und da haben wir den salat: die befleckte empfängnis, beim heiligen bimbam aber auch, in den ofen geschoben, den geweihten vermaledeiten kuchen und geglaubt er wird niemals fertig. verguckst Du dich, hast Du kurz nichts gesehen.

aus die maus, zurück in die gefesselte holzlandschaft. raben schrieben verschrobene eingelützel, weg von wasserfällen und brunnen aus denen sowieso nichts kommt, weiter hinausgetriebenermaßen kommen ergüsse nicht von allein, sie werden getrieben und gespurt, gesprunggelenkfühlvoll tanzen wir auf je einem bein dem sonnenuntergang entgegen, den wir eh nicht sehen können, da bewölkt. gehst Du aber fort, so passiert der richtige, echte, voll spürbare sonnenuntergang. Du, die Sonne unter den Sonnen, hast ne meise. Du hältst Dich zurück, Du fällst über niemanden her. die bäume und moosenergien haben’s Dir doch schon längst vergolten. es gilt nicht mehr. Du kannst tun und lassen, was Du möchtest, wenn Du es möchtest, wann immer Du es möchtest, warum auch immer Du es möchtest. Du kannst Dich einfach so bedienen, die leute und dinge beim namen nennen und den scheiß, diesen fies geilen scheiß endlich mal genießen. nicht die hand ausstrecken und fleißig warten, bis jemand sie nimmt, sondern die schon ellenlang ellenweit ausgestreckte und gereckte hand des gegenüber einmal bei der hand nehmen und führen, so wie es Dir gefällt, so wie es allen gefällt, denn alle, das bist Du. wären sie nicht Du, so gäbe es sie nicht.

Gipfelsteigen und Zipfelmützenregen sie sich naturbelassen, nicht zu fassen was unterm alten Regenfass sich über all die Jahre zusammengebraut hat: Ein Malzbonbon, aus Bayern, der Kapitale des Malzbieres. Malz ist süß und Malzzucker noch süßer, aber nichts übertrifft sie süßstofflichkeit der phantasierten leiblichkeit. immer mehr und immer weiter regen rekeln sie sich, natürlich, ohne treiben sich reiben, nirgendwo hin müssen wir können einfach hier bleiben, so wie es ist, nackt und unbeholfen, sich austastend, die präferenzen abchecken, fleisch gewordene manifestation des eigenen glücks brach voreinander liegend. schon lange, also noch nie, ist es so passiert. noch lange nicht, also niemals, wird es so passieren. phantastische elfenbeinturmlandschaften tun sich nebst saftig grünen wiesen mit schmetterlingen im bauch, die panisch grölend sich einölend mit kokosöl am ganzen leib, warm-flauschige lavainsel isoliert nicht nur gegen wind auch gegen kältegefühle wie bei den entlein, die im winter wie eisbrecher gelassen durch den zu crushed ice gewordenen teich watscheln.

timble, tomble, tumble weed.

die stille isst.

kühlschrank- und automobilgeräusche nehmen sich gegenseitig die vorfahren der vergangenheit, nachfahren die hinterherfahren, fast nie selbst denken und immer nur so tun als hätten sie die weisheit mit löffelchen gegessen. vor neunundsechig jahren hätte es missionare in dieser stellung von hinterrücks niemals oral einführungskurs in die gnade dieser göttin, die vor ihrer gottheiterkeit niederkniet, immer mehr wasser aufkrähen haben sich schon längst schlafend gestellt, gestreichelt, durchs haar gefahren lauernd katzen bisschen und katzenzungen hinter den ohren ist es noch etwas grün, wie wäre es mit dem gebüsch dort unterhalb der schleuse? talsperren gibt es genug, ihr müsst sie schleunigt betätigen anstatt sie ausschließlich zu beschauen.

wonne, sonne, wohl bekomme.
qi, energie, spürmaldie.
Du bist das alles.
Alles Gut.
Alles Gut.
Ich hab nichts gesagt.
Ja, verstehe.
Dem ist nichts hinzuzufügen.
Ganz recht.

Die Sonne geht auch Nachts auf, an hellichtem Tage.
Die Sonne geht auch am Tag unter, in düsterer Nacht.


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